PERU!

Peru!

Am Sonntag den 7. Oktober  haben wir Roberto in Arica verlassen (seine Abschiedsworte waren:” I don’t like it, but I’m gonna miss you. Dirk! Watch out for this motherfucker!“) und sind wie gesagt von einem Colectivo-Fahrer über die Grenze geschleust worden. Kaum auf peruanischer Seite (wirklich 2 Meter hinter dem Schlagbaum) kam die Welcome-SMS vom peruanischen Mobilfunknetzbetreiber…

Von Tacna, dem nächsten Ort hinter der Grenze ging es in einer nervigen, achtstündigen Busfahrt nach Arequipa. Dort haben wir uns erst mal den Montag akklimatisiert (Arequipa liegt auf ca. 2.300 m) und am Dienstag dann tatsächlich unseren Mietwagen bekommen. OK – ein kleines Problem gab es auch dabei. Die reservierte Klasse war nicht mehr vorhanden. Ob es denn ein Problem für uns darstellen würde, wenn wir statt einem Hyundai irgendwas (Golfklasse) einen Pickup bekämen, fragte uns der Mensch bei Europcar. Preis sei selbstverständlich der gleiche. Wir haben versucht möglichst cool zu bleiben und uns nicht zu offensichtlich zu freuen, dass wir jetzt einen echt geländetauglichen Wagen mit Allrad und Ladefläche haben.

Ausblick von der Hostel-Dachterasse

Ansonsten war in Arequipa, was eine echt schöne Stadt ist, eigentlich nur unser Abendessen in einem Dachterrassen-Restaurant mit Ausblick auf die ganze Stadt erwähnenswert. Nachdem wir aufgrund der dünneren Luft deutlich hechelnd im fünften Stockwerk ankamen, hat uns der Kellner erst mal Ponchos gegen die Kälte übergezogen. Als Essen gab es bei mir Alpaka (eine südamerikanische Kamelart) und Dirk hatte das peruanische Nationalgericht: Meerschweinchen.

Während wir auf das Essen gewartet haben, kamen 2 Kellner mit einer großen Kiste lebender Meerschweinchen die Treppe rauf (bestimmt 15 Tiere) und gingen ein paar Minuten später mit einem weniger die Treppe wieder runter.

Nationalgericht Meerschweinchen

Man hat uns dann noch erklärt, dass die Peruaner das Tier mit den Händen essen und wirklich alles verspeisen, inklusive Hirn.

Arequipa war also eindeutig das bisherige kulinarische Highlight.

Sonnenuntergang von der Hostel-Dachterasse

3 thoughts on “PERU!

Leave a Reply