Follow me Guys!

So – nachdem wir zwar unseren Plan, Motorräder zu kaufen und damit 3 Monate und 5.000 km zu touren, auf Motorräder leihen und einen Tag 200 km fahren reduziert hatten, das wiederrum aber echt gut war, hatten wir ja für Samstag den 13. Oktober noch eine Mountainbike-Tour gebucht.

Und wenn wir bisher nichts zu erzählen gehabt hätten – jetzt hatten wir es.

 

Wie schon am Freitag waren wir um 9 Uhr bei  Heidi – und diesmal war auch jemand da. Denn wir hatten unser Abenteuer ja mit Guide gebucht. Der uns als Erstes Helme und Handschuhe gab und meinte wir sollen die Bikes bitte prüfen. Ja gerne – nur etwas schwierig auf dem 50 cm breiten Bürgersteig vor der Tür, und der durch eine Baustelle absolut gar nicht benutzbaren Straße. Aber die Bikes sahen halbwegs vernünftig aus (sahen sie wirklich…).

Dann noch schnell die Route erklärt – ein bisschen fahren, die Moray Inkaanlage besichtigen, ein bisschen fahren inklusive Downhill, Salar de Maras besichtigen, Lunchbox bekommen und Mittag essen, weiter bis nach Urubamba fahren und von da mit dem Bus zurück.

Danach stellte sich der Guide dann auch vor:

„Hi! I am Williams“

„Hi! Thorsten!”

“Thorsten? What’s that?”

“Äh – my name?”

Da hätte ich es eigentlich schon ahnen können…

Aber wir sind trotzdem los mit Williams. Als erstes mal die Räder durch die Stadt schieben („It‘s not possible to drive the bikes here“) bis zum Busbahnhof. Dort hat Williams dann jegliche Hilfe von uns ausgeschlagen und – ganz der Dienstleister – die Räder mit Hilfe des Busfahrers auf das Dach gehieft. Einsteigen – und los geht’s. Mit einer ziemlich langen Busfahrt. Dirk meinte schon, die Tour sei vermutlich so günstig (wieder 36 EUR p.P.), weil sie nur aus Busfahren bestünde. Aber irgendwann, als meine Knie vermutlich so langsam mehr schmerzten als der Rücken des Passagiers vor mir, dem sie sich in selbigen bohrten, hieß es „we are here guys. Get off!“.

„Guys“ war übrigens anscheinend eines der Lieblingswörter von Williams – so hat er uns ständig genannt.

Also standen wir nun auf einer Wiese in den Anden und Williams teilte uns freundlich mit „There is the toilets, guys. If you want to use them“. Zwei Wellblechhütten standen auf der Wiese und ich dachte mir – nutz ich die doch nochmal kurz. Kein Mensch erwartet irgendwo in den Anden ein WC nach deutschem Standard mit Wasserspülung, Klobrille und Waschbecken. Also stellte ich mich auf ein Loch im Boden ein. Aber stattdessen war in der Wellblechhütte … Stroh. Sonst nix. Kein Loch. Kein garnix. Na egal, ich komm klar.

Dann noch mit Sonnenmilch eincremen und los geht’s. Oh Moment!

Beim Mountainbiken steht man relativ häufig auf dem Rad, wenn es holprig wird. Nur war mein Lenker so weit unten, dass ich beim Stehen quasi sofort Übergewicht bekommen hätte und – wie man so schön sagt – über den Lenker gebremst hätte. Ob Williams Werkzeug hat, um den Lenker höher zu stellen? Klar hat er. Also Lenker hoch und nun tatsächlich los.

Für etwa 500 Meter. Zugegeben, ich hätte auch dran denken können, dass bei  ´nem Mountainbike Abstandshalter nötig sind, wenn man den Lenker höher einstellt. Aber wer war denn hier der Guide…? Genau: Williams. Nur der war, als ich plötzlich feststellte, dass mein Vorderrad mitsamt Gabel und Lenker abzufallen droht, mit Dirk schon ca. 3 km voraus gefahren. Rufen… Fehlanzeige. Pfeifen … Fehlanzeige.

Ich also ganz langsam – falls sich die Schraube komplett löst und ich plötzlich ohne Vorderrad weiterfahren muss – hinter den beiden her. Nach etwa 5 Minuten hat Williams dann wohl doch gemerkt, dass 50% seiner zweiköpfigen Reisegruppe fehlen (ist ja auch schwer bei so vielen Leuten den Überblick zu behalten) und kam wieder zurück gestrampelt. Völlig außer Puste kam er bei mir an und fragte was denn sei. Nachdem ich ihm das Problem des auf Individualität bestehenden Vorderrades erklärt hatte, hat er sein Werkzeug gezückt und nach Anweisung von Dirk und mir den Lenker wieder tiefer gestellt und mir sein Rad gegeben. Denn da war der Lenker etwas höher. Und da sowieso alle 3 Räder von einem Subunternehmer geliehen waren, war es auch egal, wer welches Rad hat.

 

Also weiter. Diesmal für mindestens 1.500 Meter. Dann bemerkte ich ein seltsames Knacken in meiner Gangschaltung. Der Profi-Guide stellte fachmännisch fest „your bike makes strange noises“.

Also anhalten und versuchen rauszufinden was los ist. Los war vor allem völlige Ahnungslosigkeit bei unserem Führer. Zum Glück hatten Dirk und ich etwas mehr Verständnis von Technik und haben schnell bemerkt: die Gangschaltung ist absolut nicht justiert. Also hat Williams zackig einen Schraubenschlüssel rausgekramt und zur Gesichtswahrung irgendwas an irgendwelchen Schrauben verstellt. – Mit dem Resultat, dass meine Hinterradbremse nun ziemlich quietschte.

Wieder anhalten. Williams macht irgendwas. Weiter.

Nun quietschte sie nicht mehr. Gut! Funktionierte aber auch nicht mehr richtig. Schlecht!

Wieder anhalten. Nun bekamen wir eine Kostprobe der vollständigen technischen Kompetenz unseres Guides…

Nachdem wir das Rad auf den Kopf gestellt hatten bemerkte ich etwas, was ich zunächst gar nicht wirklich glauben konnte. Offensichtlich hatte Williams beim Stopp zuvor ernsthaft das Quietschen der Bremse behoben, indem er … ja, wirklich! … die Bremsscheibe geölt hatte. Oh mein Gott!

Nachdem ich also das Öl soweit möglich mit Klopapier abgewischt hatte, funktionierte die Bremse nur leider immer noch nicht richtig. Aber wir hatten ja Williams! Der hat erst mal den Reifen des auf dem Kopf stehenden Rades mit der Hand in Drehung versetzt und dann noch an den Pedalen manuell weitergedreht. Irgendwann das Kommando „Now use the brakes, Thorsten“. Ich also die Bremse betätigt und natürlich – das Rad steht. Was Williams irgendwie schockierte. Denn er konnte trotz der angezogenen Bremse die Pedale weiterdrehen. Und selbst als ich die Bremse gelöst habe, drehte er zwar mir zunehmend verwirrtem Gesichtsausdruck an den Pedalen, aber das Hinterrad bewegte sich nicht.

„What is wrong? I don’t understand…“

Bis Dirk ihn erlöste und meinte „Other way round“. Williams hatte die Pedale im Leerlauf gedreht…

Aber auch dieser Hinweis und unsere geballte Kompetenz von Dirk+Thorsten-Williams=1 Person half nicht weiter. Die Bremse funktionierte nur leidlich. Ich konnte zwar bremsen, aber den Reifen nicht blockieren. Was bedeutete, dass ich, sobald es bergab ging, mit gezogener Bremse fahren musste. Denn notfalls kurzfristig anhalten war so nicht drin.

Die Gangschaltung knackte übrigens immer noch regelmäßig.

Ich glaube es war bei dem zweiten oder dritten Stopp – wir waren immerhin schon mindestens 3 km gefahren – als Willi sagte: „ok Guys. Do what you want. This is the only road. I am gonna give your Lunchboxt to you now“. Dirk und ich haben erst nicht so ganz verstanden – wollte er, dass wir alleine weiterfahren? Aber nachdem er dann gierig seine Lunchbox – bestehend aus einem Apfel, einem Puffreisriegel und einem 0,2L Tetrapack Orangennektar – aufriss und meinte er sei ja gestern noch wandern gewesen wurde uns klar, er hat einfach selber Hunger.

 

Dann ging es weiter – mit mangelhafter Bremse und knackender Gangschaltung. Ach ja – die rechte Pedale war auch ein wenig locker… Aber bei Maras würde ein Kumpel warten, der das Rad reparieren würde. Ich war gespannt.

Wir fuhren gerade auf einer staubigen Schotterpiste, als von hinten ein Bus kam. Was unseren Lieblingsguide dazu veranlasste aus voller Kehle zu rufen „Guys! The bus is coming. One line, please. Guys! Behind me. One line” – Ich schieb Dir gleich “one line” sonst wohin…

Ohne vom Bus überfahren zu werden haben wir es dann tatsächlich zur Inkastätte Moray geschafft: „Hey guys! We made it. This was the first part. Give me five!“ Dirk und ich waren noch ziemlich fit. Nur Willi hechelte ein wenig. Mein Bruder würde jetzt sagen “Give me five in your face!”

Während wir schon überlegten, wie wir Willi loswerden könnten, meinte dieser „This is Moray. Let’s go see the site, where I will give you the information. Follow me guys” Wir folgten ihm – was später noch fast zu unserem Verhängnis werden sollte…

Aber zunächst lotste uns der Guide geschickt an einer Gruppe Touristen vorbei („Follow me guys. Follow me here. Follow me“) – er ging halt einfach vorbei – und hat uns dann tatsächlich erklären können, dass Moray eine experimentelle Anlage war, um den Anbau unter verschiedenen Bedingungen auf verschiedenen Terrassen testen zu können.

Nachdem er uns vorgeschlagen hatte, die bestimmt mehr als 50 Meter runter bis zur untersten Terrasse zu klettern und wir zu seinem Entsetzen ja gesagt hatten, war plötzlich „you go down. I will go to the bicycles. They are my main concern here” angesagt. Dabei hätte sich jeder Dieb vermutlich sofort lang gemacht, wenn er versucht hätte zu schalten oder zu bremsen.

Aber egal. Nachdem wir uns also die Inkaanlage genau angesehen hatten ging es weiter.

 

An dieser Stelle möchte ich noch mal darauf hinweisen: wir haben die Tour mit Guide gebucht, weil wir nicht wüssten, wo wir in den Anden langfahren sollten. Fahrrad fahren hätten wir auch alleine geschafft.

Und dieser Guide führte uns dann erst eine Straße entlang. Dann rechts abbiegen auf einen Feldweg. Nach etwa 300 m war der allerdings zu Ende. Einiges „Wait a moment, guys“ – und dann im spitzen Winkel auf einem zweiten Feldweg zurück zur Straße. Wir hätten auch einfach 20 m auf der Straße fahren können.

Aber Willi war sich keines Irrtums bewusst und strampelte selbstgefällig vorneweg. Den Helm hatte er immer verkehrt herum auf dem Kopf (sollte wohl cool sein) und den Sitz so tief eingestellt, dass seine Knie ihm vermutlich unter das Kinn stießen (zeugte von wenig Ahnung vom radeln – an alle Könner: nein, es ging nicht downhill!). Dirk und ich sind einmal einfach stehen geblieben und haben gewartet, wann Mr. Follow Me merkt, dass ihm keiner folgt. Hat ca. einen Kilometer gebraucht…

Dann ging es rechts ab. Und endlich auch eine etwas holprigere Strecke bergab. Nur wurde ich langsam aggressiv, da ich ja ohne Bremse nicht wirklich Gas geben konnte. Nimmt irgendwie den Spaß aus dem Mountainbiken. Während der Abfahrt hatte ich mir schon überlegt, ich verlange mein Geld zurück. Wer schickt denn Kunden mit einem Rad ohne funktionstüchtige Bremsen ins Gebirge? Während ich mich so in meine Überlegungen reinsteigerte endete die Abfahrt. Vor einem Bach. Dahinter war ein bestellter Acker. Aber nichts, was irgendwie fahrbar gewesen wäre.

„You wait here for me“ Und weg war er. Für etwa 15 Minuten. Dann kam er zurück und meinte „this used to be a shortcut“. Nach dem was noch kam beurteilt, war der Weg höchsten ein Shortcut, als es die Anden noch nicht gab!

Zunächst mussten wir die Räder über den Acker schieben. Dann kam eine Senke, ca. 3 Meter tief, 5 Meter breit und wieder 3 Meter hoch. Eigentlich kein Problem – wäre sie nicht komplett mit Schilf, Büschen, Dornen und Ranken zugewachsen gewesen. Aber Willi hat sich todesmutig seine Jacke angezogen, ist in die Dornen gesprungen, hat sein Rad genommen und es rüber getragen. Meinen Einwand, dass doch da links ein zwar etwas weiterer, aber weniger komplizierter Weg sei, hat er ignoriert. Es war nicht nett – aber wir hatten schon leicht die Schnauze voll und haben ihn unsere Räder auch rüber tragen lassen. Kurz darauf ein echter Lichtblick für jeden Mountainbiker. Ein wunderschöner Singletrail. Steil, links ein Abgrund, Steine, Büsche, alles was Adrenalin verursacht. Mir war er zum Teil schon zu steil.

Aber das machte nichts – denn schließlich mussten wir die Räder den Trail ca. 500 m RAUF schieben, statt ihn runter zu fahren. Aarrgh!

Wir waren gerade schiebenderweise 50 m weit gekommen als Willi auffiel „Guys – wait for me here. I forgot my helmet“. Also saßen Dirk und ich nun 10 Minuten in der Sonne, während Willi zurück zu dem Bach lief und seinen Helm holte. Dann weiter den Berg hoch. Mittlerweile war unser Guide völlig außer Puste und rannte auch nicht mehr vorneweg. Ab dem Punkt haben wir auch kein „follow me guys“ mehr gehört.

Am Ende (bzw. eigentlich ja Anfang) des Trails angekommen zeigte sich selbstverständlich nicht die versprochene Straße, sondern einfach Brachland. Also weiter hoch. Irgendwann war Willi der Meinung, er müsse mal wieder die Führung übernehmen. „Wait me here guys“. Und weg war er… Kam nach etwa 20 Minuten zurück, zeigte in eine Richtung und meinte dort sei ein Weg. „We go there, but I go first“. Und schon wieder war er weg…

Ich setzte mich aufs Rad und fuhr in die Richtung, in die unser Guide verschwunden war. Eigentlich kenne ich das so, dass der Guide immer als letztes fährt, falls jemand liegen bleibt. Aber diese Überlegung war hier wohl unbekannt. Mittlerweile blies ein ziemlich kräftiger Wind, so dass ich das Rufen meines Namens fast überhört hätte. Ich hab auch einen Moment gebraucht, um zu begreifen, dass nicht Willi endlich gelernt hatte, was „Thorsten“ ist, sondern dass Dirk hinter mir rief. Als ich zurück zu ihm ging meinte er „Ich hab mich schon gewundert, warum die Felge immer so hart aufsetzt“… Na toll. Ein platter Reifen hatte ja schließlich auch noch gefehlt.

Nachdem ich einmal in den Alpen zum Biken war, hab ich gelernt, dass man immer mindestens einen, besser zwei Ersatzschläuche dabei hat. Flicken dauert viel zu lange und funktioniert auch nicht 100%ig. Ich ahnte aber schon, dass dieses Wissen bei unserem Guide noch nicht so präsent war, wie es sein sollte. Aber zunächst mal mussten wir ihn ja überhaupt erst mal finden. Nach 10 Minuten schieben sahen wir ihn dann auch. Und tatsächlich gab es sogar einen Weg, auf dem Willi grinsend stand und wartete. Als wir bei ihm waren meinte er „we are nearly there. Just a few minutes to Maras“. – Aber Dirk hatte einen Platten…

Ungläubig guckte Williams sich Dirks Rad an und meinte dann „here – you take mine. I am tired anyway“. Ich konnte mir nicht verkneifen zu fragen, ob er denn keinen Ersatzschlauch hätte. Daraufhin ging er nochmal zu Dirks Rad, drückte den platten Reifen zusammen, als müsse er erst mal die Spezifikation feststellen und verneinte dann: „no. This I don’t have“. Ha – als ob er irgendeinen anderen Schlauch dabei gehabt hätte.

Dann bin ich hintenüber gekippt, als er uns noch mitteilte, dass er sowieso noch nicht mal eine Luftpumpe dabei hatte. Wer zum Teufel fährt denn bitte mit Bikes mit mangelhafter Gangschaltung und ohne funktionierende Bremsen ins Gebirge und hat dann nicht mal eine FUCKING LUFTPUMPE dabei???

Ich glaube das jetzt noch nicht…

Der Weg führte dann tatsächlich runter zu den Salzminen von Maras und war auch wieder echt Mountainbike tauglich. Nur konnte mittlerweile keiner mehr so richtig fahren. Ist ja auch schwer mit platten Reifen und ohne Bremsen!

Da es ja nun keine Möglichkeit mehr gab, weiterzufahren, hat Willi einen Kumpel angerufen, der uns mit einem „Privattaxi“ abholen würde. „You don’t have to pay for that“ – Wär ja auch noch schöner!

Als der dann kam hat er mir noch erzählt „you wanna know, what his (Willi`s) nickname is? – Scoobydoo!“ Hätten wir das nur mal vorher gewusst…

 

Irgendwie kamen wir dann tatsächlich zurück zu Heidi-Tours, wo ich dann, mittlerweile richtig sauer, mein Geld zurück gefordert habe. Heidi (oder wie immer sie hieß) hat sich alles angehört und meinte dann, Geld zurück sei keine Option. Wir hätten ja schließlich Moray und Maras gesehen und das mit den Fahrrädern könne passieren. Sie hätten die vorher gecheckt und dann sei das wohl ein Fehler des Herstellers. Nachdem mir dann der Kragen geplatzt ist und ich sie angeschnauzt habe, es sei mir völlig egal, wer letztendlich verantwortlich sei, ich habe schließlich bei Heidi-Tours gebucht bot man mir an, ¼ des Gesamtbetrages zu erstatten. Es sei ja nur mein Rad kaputt gewesen. Dirk hätte mit dem platten Reifen ja nicht fahren müssen.

Aber wir hätten die Tour – die ja bis Urubamba gehen sollte – noch nicht mal zu Ende machen können.

Maximal ¼ – mehr sei nicht drin.

Nachdem wir uns nicht so abspeisen lassen wollten wurden wir Zeuge einer mir bis dato noch relativ unbekannten Verhandlungstaktik. Ich war mehr als 4 Jahre in einer Unternehmensberatung und habe in 1 ½ Jahren Einkauf mit Lieferanten verhandelt, von kooperativ bis zu „wir teilen Preise mit, wir verhandeln nicht“. Aber keiner von meinen Kunden oder Lieferanten hat mich bisher einfach ignoriert. Ganz im Gegensatz zu Heidi. Die irgendwann anfing ein kleines Kind auf dem Arm herum zu tragen, sich mit Kollegen zu unterhalten oder sogar aufzustehen und weg zu gehen. Auch meine Frage, ob denn alle Kunden so behandelt würden wurde … naja, so behandelt: ignoriert.

Irgendwann hieß es, ¼ sei alles, was möglich ist, wenn wir mehr wollten, könnten wir ja die Polizei rufen. Dirk war mittlerweile so genervt, dass er aufgestanden ist und ohne Geld gehen wollte. Ich hab mir dann wenigstens noch die angebotenen 60 Sol = 18 Euro geben lassen und dann sind wir erst mal ein Bier trinken gegangen…

 

Also – sollte irgendwer einmal nach Cusco kommen: bucht bei Heidi-Tours. Top organisiert und total kulant, wenn doch mal was schief gehen sollte.

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